Partner | Neues Projekt mit CFL Mobility

Erweitertes Carsharing in Luxemburg

2. Februar 2021 | Lesezeit 2 min

Mit rund 620.000 Einwohnern zählt Luxemburg zu den kleinsten Ländern Europas. Zugleich ist es aber auch das Land mit dem größten Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Der damit einhergehende Wohlstand, die breit ausgebaute Infrastruktur sowie die dort gängige Dienstwagenpraxis führen dazu, dass die Anzahl der Fahrzeuge im Verhältnis zu den Einwohnern Luxemburgs sehr hoch ist. Die Folge: Verkehrschaos und Staus. Nicht zuletzt auch bedingt durch 200.000 Berufspendler aus den Nachbarländern Deutschland, Belgien und Frankreich, die regelmäßig die Grenze passieren. Eine Lösung musste her, um dem Trend entgegenzuwirken: Für das Klima und freiere Straßen.

Carsharing gegen das Verkehrschaos

Ein Teil der Lösung ist das Carsharing-Angebot “Flex”. In die Wege geleitet wurde es 2018 von CFL Mobility, der Tochtergesellschaft der luxemburgischen Eisenbahn CFL. Gestartet sind sie mit Carsharing-Stationen an 25 Stationen. Damit ist aber nicht Schluss. Ziel ist es, das gesamte Land mit Carsharing-Stationen abzudecken.

"Mit FLEX wollen wir die Lücke zwischen öffentlichem Transport und privater Mobilität schließen, damit die Nutzung des öffentlichen Transportes zu einer attraktiven Alternative zum eigenen Auto wird", erklärt Jürgen Berg, Geschäftsführer von CFL Mobility.

Neben den eigenen FLEX-Carsharing-Stationen von CFL Mobility, gehören auch auch Partnerschaften mit Gemeinden und Kommunen zum langfristigen Plan.

Carsharing Station Flex

Ein Doppelleben für Dienstwagen

Der nächste große Schritt in Richtung freierer Straßen ist CFLEX. Bei diesem Projekt liegt der Fokus auf den zahlreichen Dienstwagen, die auf den luxemburgischen Straßen unterwegs sind: In Luxemburg ist es üblich, dass Arbeitgeber Dienstwagen zur Verfügung stellen. Mit CFLEX sollen diese Fahrzeuge ein “Doppelleben” erhalten.

“Tagsüber stehen sie für Dienstfahrten zur Verfügung, außerhalb der Dienstzeiten können sie von den Mitarbeitern zu günstigen Konditionen genutzt werden. Das ist nicht nur für Unternehmen und Mitarbeiter eine Win-win-Situation, indem Kosten und Parkplätze gespart werden, sondern kann auch ein Weg sein, die Attraktivität und Zahl der privaten Autos und damit die Autodichte zu reduzieren", erklärt Jürgen Berg.

Das Konzept wird zunächst firmenintern getestet: "Wir sehen eine große Chance in der kombinierten Nutzung von Firmenfahrzeugen für den Dienst- und Privatgebrauch. Um das Potenzial für internes Carsharing auszuloten, bietet sich die CFL als einer der größten Arbeitgeber in Luxemburg an. Wir freuen uns auf das Projekt CFLEX", so Jürgen Berg.

Fahrzeuge Flex

Die MOQO App

Um die nun hinzukommenden Anforderungen abdecken zu können, musste eine neue Sharing Software her, die CFL Mobility in MOQO gefunden hat:

“Für das Projekt CFLEX benötigen wir eine innovative, leistungsfähige Software, die unser Konzept unterstützt und ihren Beitrag zum Erfolg des Projekts leistet. So sind wir auf MOQO aufmerksam geworden”, erklärt Jürgen Berg.

MOQO bietet alle für das Sharing notwendigen Prozesse: Miet- und Abrechnungsprozesse, Führerscheinvalidierungen, Reinigung und die Aufnahme von Schäden oder Fahrzeugzustände sowie Personal- oder Buchhaltungssysteme. Durch die vollständigen digitalen und automatisierten Prozesse wird der Sharing Anbieter entlastet.

Flex Logo

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